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Kathrin Sikorski
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Öffentliche Bestellung und Vereidigung


Öffentliche Bestellung ist die durch eine staatliche oder halbstaatliche Stelle festgelegte und zuerkannte besondere persönliche Eignung und Sachkunde.

Die öffentliche Bestellung ist keine Berufszulassung, sondern lediglich eine Qualifikation. Als Beruf gilt demgegenüber die Sachverständigentätigkeit, die auch ohne öffentliche Bestellung ausgeübt werden kann.

Die öffentliche Bestellung ist gesetzlich in § 36 GewO geregelt. Gemäß § 36 Abs. 3 GewO sind grundsätzlich die Landesregierungen ermächtigt, Vorschriften über die (persönlichen und fachlichen) Voraussetzungen für die öffentliche Bestellung zu erlassen. Soweit die Landesregierungen von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht haben, können Körperschaften des öffentlichen Rechts solche Vorschriften erlassen (§ 36 Abs. 4 GewO).
Die diesbezüglichen Anforderungen sind derzeit in der Sachverständigenordnung, die sich an der Muster-Sachverständigenordnung des DIHT orientiert, festgelegt. Bundesländer-unterschiedlich erfolgt die öffentliche Bestellung des Bewertungssachverständigen vorrangig durch die Industrie– und Handelskammer, Architekten– und/oder Ingenieurkammern.

Sprengnetter, Lehrbuch (Sprengnetter/Kierig/Kunkel); 14. Ergänzungslieferung

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